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Druck und Stress machen Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt

Das Rezept ist einfach: Behandle deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.

Aus „1.000 Euro für jeden: Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen“ von Götz W. Werner und Adrienne Goehler

Bedingungsloses Grundeinkommen: Niemand arbeitet mehr für sich selbst

Das macht Sinn!

Dass die Menschenwürde darin begründet liege, für sich selbst sorgen zu können, darin sieht Philip Kovces einen Fundamentalirrtum der Neoliberalen. Liberal hieße: Ermöglichen statt Erzwingen – zum Beispiel durch ein bedingungsloses Grundeinkommen.

 

Wer versteht, dass wir nicht mehr in der Selbstversorgung leben, wird dafür sorgen, dass es denjenigen, die für ihn arbeiten, gutgeht. Jemand, der etwas tun muss, was er nicht will, kann nicht in gleicher Weise produktiv sein und Verantwortung übernehmen wie einer, der aus freien Stücken handelt. Das Grundeinkommen befördert keine Faulheit, es beugt ihr vor.

 

via Bedingungsloses Grundeinkommen – Niemand arbeitet mehr für sich selbst.

Sinnforscherin Tatjana Schnell: “Arbeit darf nicht alles andere verdrängen”

Allerdings sieht unser derzeitiges Selbstverständnis so aus, dass wir in der Gesellschaft nur etwas gelten, wenn wir einen guten Job haben. Um der Arbeit wieder ihren ursprünglichen Sinn zu verleihen – die Herstellung qualitätsvoller Produkte, hilfreiche Dienstleistungen usw. – wäre es wichtig, sie vom kapitalistischen Wirtschaftsdenken abzukoppeln. Ein unbedingtes Grundeinkommen wäre hierfür eine großartige Möglichkeit.

via “Arbeit darf nicht alles andere verdrängen” | XING spielraum.

Handelsblatt: Das bedingungslose Grundeinkommen ist ultraliberal und sozial

In beinahe jeder Partei wurden ähnliche Konzepte, zum Teil auch unter dem Schlagwort „Bürgergeld“, zumindest diskutiert. Und Götz Werner, Gründer der „dm“-Drogerien, propagiert diese Idee ebenfalls. Es wäre falsch, das Konzept einfach als Spinnerei abzutun. Auch wenn es sich aller Voraussicht nach niemals direkt umsetzen lässt, eignet es sich sehr gut als Ansatz, um die heutigen Programme kritisch zu beleuchten. Außerdem bewegt sich die Gesellschaft in kleinen Schritten jetzt schon in Richtung „bedingungsloses Grundeinkommen“ – egal, ob man es so nennt oder nicht.

via Kommentar: Das bedingungslose Grundeinkommen ist ultraliberal und sozial – Kommentare – Meinung – Handelsblatt.

Wer weiß, vielleicht geschehen ja doch noch irgendwann Zeichen und Wunder…

Ersetzen Drohnen bald menschliche Arbeiter?

Wer immernoch von „Vollbeschäftigung“ als wichtigem politischen Ziel redet, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Es wird in Zukunft nicht mehr ohne eine Art von „Bedingungslosem Grundeinkommen“ funktionieren, meine ich.

Erste Firmen nutzen die automatischen Flugmaschinen bereits versuchsweise als Pizzaboten oder Wildhüter. Manche Wissenschaftler glauben, dass Drohen tausende Dienstleistungsjobs überflüssig machen.

via Drohnen: Ersetzen Flugmaschinen bald menschliche Arbeiter? – SPIEGEL ONLINE.

Re:publica 2013: Gunter Dueck

Dieser Herr Dueck wieder. Irgendwie hat einfach alles Sinn, was er sagt.

Die Gesellschaft, in der wir alle derzeit leben, wo jeder immer mehr leisten, immer weniger Fehler machen soll, hält er für Wahnsinn: „Das wird alle verbrennen und psychologisch vernichten. Wir laufen sehenden Auges in ein Burn-out“, sagt er.

[…]

Eine Art netzpolitischer Karl Marx ist er damit, der genau wie der große Vordenker der industriellen Revolution eine neue Gesellschaft bauen will, um die Ergebnisse des technischen Fortschritts für alle erträglich zu machen.

via Re:publica 2013: Gunter Dueck, Hofnarr der digitalen Elite – Golem.de.

Hier der aktuelle Vortrag:

Gunter Dueck auf der re:publica 2013